26.08.2026

Komplettsanierung im Gutachweg 1 & 3 in Heidelberg-Wieblingen

Bauleiter Jens Riehle und Vorstand Thomas Obert vor dem Gebäude im Gutachweg 1 & 3.

Die Baugenossenschaft Neu Heidelberg hat mit der umfassenden Sanierung des Wohngebäudes im Gutachweg 1 & 3 in der Ochsenkopfsiedlung begonnen. Das 1949 errichtete Gebäude mit zehn Wohnungen und rund 500 m² Wohnfläche wird in den kommenden Monaten grundlegend modernisiert und energetisch aufgewertet. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.

Die insgesamt zehn 2-Zimmer-Wohnungen verteilen sich auf zwei Vollgeschosse sowie ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss. Im Rahmen der Sanierung wird das Gebäude energetisch umfassend verbessert. Durch die geplanten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz soll künftig der Standard eines KfW-Effizienzhauses 70 erreicht werden.

Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Installation einer neuen Wärmepumpe, die künftig für eine effiziente und zukunftsfähige Wärmeversorgung sorgen soll. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine Photovoltaikanlage.

Auch der Wohnkomfort wird deutlich verbessert: An der Westfassade entstehen acht neue Anbaubalkone. Für deren Zugang werden zusätzliche Türöffnungen in den Wohnungen geschaffen. Die Balkone erweitern den privaten Wohnbereich nach außen und bieten den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzlichen Freiraum.

Darüber hinaus umfasst die Komplettsanierung zahlreiche weitere Maßnahmen:

  • Dämmung der Fassaden, Dachflächen und Kellerdecke
  • Einbau neuer Wärmeschutzfenster mit Rollläden
  • Erneuerung der Dachflächen und Dachflächenfenster
  • Neue Haustüren einschließlich moderner Briefkastenanlagen
  • Erneuerung der Heizungs-, Elektro- und Wasserinstallationen
  • Kompletter Innenausbau aller Wohnungen

Trotz des umfassenden Eingriffs bleibt die bestehende Bausubstanz des Gebäudes weitgehend erhalten. Die Baugenossenschaft Neu Heidelberg setzt damit bewusst auf die Sanierung des Bestands und auf einen ressourcenschonenden Umgang mit vorhandenen Gebäuden.

„Durch den Erhalt der Bausubstanz kann bereits gebundene sogenannte ‚graue Energie‘ weiter genutzt werden. Gleichzeitig wird der vorhandene Wohnraum energetisch und baulich auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. So verbindet die Maßnahme ökologische Aspekte mit der langfristigen Sicherung von Wohnraum“, betont Vorstand Thomas Obert.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten sollen die Wohnungen an Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen vermietet werden. Damit leistet die Baugenossenschaft Neu Heidelberg einen weiteren Beitrag zum Erhalt bezahlbaren Wohnraums im Ochsenkopf und verbindet die energetische Modernisierung des Gebäudebestands mit ihrem sozialen Auftrag.